Die Eurasier gehören

zu den Nordlandhunden und

asiatischen Spitzen

vom Urtyp.

 

 

Die Entstehung dieser wunderbaren Rasse haben wir Herrn Julius Wipfel aus Weinheim a.d. Bergstrasse zu verdanken, der im Nov. 2002 im Alter von 83 Jahren verstarb. Er hatte damals einen Hund aus dem Tierheim, der von den kanadischen Besatzern nach Kriegsende zurückgelassen wurde. Als der Hund Jahre später starb, trauerte er doch sehr um seinen Freund, weil er vom Wesen her sehr urspüngliches Verhalten zeigte. Und so reifte bald die Idee, sich seinen nächsten Hund selbst zu züchten. Er nahm sich viel Literatur zur Hand und eignete sich Wissen über Hundezucht und Kynologie an und was damit alles zusammenhängt. Dann bat er auch den Tierverhaltensforscher Dr. Konrad Lorenz aus Österreich um Mithilfe.

Angefangen hat alles 1960 mit einer Wolfsspitzhündin, die mit Chow-Chow Rüden verpaart wurde. So waren es dann erst einmal die "Wolf-Chows". Der Nachwuchs war vielversprechend, sah seinem "Traumhund" schon sehr ähnlich, aber sein Wesen war sehr ruppig. Nach vielen Überlegungen schlug Dr. Konrad Lorenz vor, den Sibirian Husky zu nehmen, aber Julius Wipfel wollte nicht zu viel wölfisches in die Hunde hineinzüchten und entschied sich dann für den immer lächelnden Samoyeden. Das war dann der Durchbruch zum Zuchterfolg dieser deutschen Rasse, die dann auch 1973 von der FCI ( NR.: 291) international anerkannt wurde. Der Name Eurasier ist einfach nur von den Herkunftsländern der drei Rassen abgeleitet - Europa (Wolfspitz) und Asien (Chow-Chow, Samoyede).

 

Ansonsten ist der Eurasier ein mittelgroßer und gut harmonisch aufgebauter Hund. Trotz langem Deckhaar und im Winter reichlich Unterwolle, ist er sehr pflegeleicht und läßt sich gut auskämmen bzw -bürsten. Er hat von den drei Ausgangsrassen je das Beste mitbekommen - vom Wolfspitz die Wachsamkeit, ohne ein Kläffer zu sein; vom Chow-Chow das zurückhaltende Wesen gegenüber Fremden, ohne sich nur an eine bestimmte Person zu binden; vom Samoyeden die Freundlichkeit und Loyalität, die er seinem menschlichen Rudel / Familie zugesteht. Man sollte ihn auch nie provozieren !!

Er ist ein perfekter Begleithund und eignet sich auch zum Agyllitysport, möchte immer bei seiner Familie dabei sein ohne sich anzubiedern und sollte niemals im Zwinger weggesperrt werden. Er ist recht gut zu führen, hat aber zuweilen etwas Jagdtrieb, den man mit liebevoller Konsequenz gut kontrollieren kann. Da der Eurasier auch sehr eigensinnig sein kann, ist er nicht unbedingt was für Jedermann.

Es gibt die Grundfarben - Schwarz oder Schwarz mit Abzeichen, Falben und Rot - mit heller oder dunkler Maske, sowie Wolfsfarben oder Wolfsgrau. Von der Zucht ausgeschlossen sind die Farben: Reinweiss, Leberfarben oder Gescheckt.

Das Besondere ist ihre blaue, blau-rosa gesprenkelte oder rosafarbene Zunge.

 

 

 

 

 

 

kleine Eurasier Galerie

 

 

Diese drei süßen Knuddelwelpen kamen am 25.04.2014 auf die Welt, die Mutterhündin "Maja" seht man über diesem Text und links daneben.

 

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Jimmy mit ca 2 Jahren


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