Warum stelle ich hier die Hunderasse  EURASIER  vor, weil ich zwei Hunde dieser Rasse hatte. Vielleicht waren sie auch Chow-Chow Mixe, aber Charakter und Wesen stimmte mit dem Eurasier überein - aber genau solche Hunde passen 100%ig zu mir. 

Kleine Rassebeschreibung findet ihr weiter unten auf dieser Seite.

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Mein ersten Hund fand ich in unserem Tierheim. Ich kam gerade noch rechtzeitig, denn er sollte woanders hin vermittelt werden, aber es kam anders und "unsere Chemie" stimmte - es war, als gehörte er schon immer zu uns. Ich meldete mich im Hundeverein an und lernte mit etwas Anleitung einige Trick´s und Tipp´s - ein Hund sollte mindestens die Grundkommandos  "sitz", "platz", "komm" beherrschen. Ich hätte kein besseren Anfängerhund haben können, ein eigensinniger aber lieber Begleithund. Da der Jagdtrieb nur wenig ausgeprägt war, ließ es sich schnell abstellen und so lief er immer ohne Leine bei unseren Abenteuertouren in der Natur, mochte gern Autofahren und war unkompliziert im Urlaub.

Ansonsten war er ruhig und distanziert gegenüber Fremden, aber freundlich, wenn er sie kennt. Viele Menschen haben Angst vor schwarzen Hunden, ich weiß nur nicht warum. Auch in meiner Familie mochte nicht jeder Hunde, aber sie näherten sich langsam an und er war dann gern gesehen. 

Einmal ging er mit Bekannten mit zum Hauseingang, aber da er merkte, daß ich nicht dabei war, kam er schnell wieder zurück - das nennt man enge Bindung / inneres Vertrauen. In der Nachbarschaft wußte man, wo läufige Hündinnen war, weil ihre Rüden darauf reagierten, aber dieses Problem hatte ich auch nicht. Er war unkastriert und gesund, so daß wir nur selten den Tierarzt sahen. 

Das größte Problem waren große Rüden, wenn er auf der Stadtwiese frei lief und er sie vor mir wahrnahm. Aber ein kleiner Dackelrüde aus der Nachbarschaft, den hat er geliebt.

Ansonsten fuhr ich täglich mit ihm raus in die Natur, manchmal 1, 2 oder auch mal 3 Stunden, das bintet den Hund umso stärker an mich. An Regentagen gab es nur kleine Gassirunden in der Nähe, das fand er prima, denn Wasser war für Buck nur zum Trinken da. Bei großer Hitze waren Gassigänge zur Mittagszeit auch nur einmal um den Block, abends dann zum Hundestrand, aber nur die Beine abkühlen.

Buck war ein geduldiges Fotomodel, aber da ich noch am Anfang der Fotografie stand, sind nicht alle Foto´s scharf, aber sie sind Erinnerung und erzählen mir Geschichten, an die man sich gern erinnert.

So nach und nach zeigten sich die Alterszeichen - Augen und Ohren versagten immer mehr ihren Dienst, der Rücken senkte sich und das Gangbild war nicht mehr flüssig und stolperte auch mal, aber es waren 12,5 sehr schöne Jahre, die Buck mir geschenkt hatte. Aber am 16.03.2013 kam der Tag des Abschieds und so ging ich zum Tierarzt, der ihn sanft einschlafen ließ. Ich blieb mit Tränen in den Augen bis zum letzen Atemzug - dann starb ein Teil meines Lebens mit ihm.

 

Buck  / 08.2000 - 16.03.2013

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Meinen zweiten Hund fand ich im Internet, in einem Tierheim in Süddeutschland. Am Telefon zeigte man sich zurückhaltend, aber wir fuhren trotzdem hin und nach 3 Tagen sprang mein neuer Freund so schnell ins Auto, daß sogar die Mitarbeiter überrascht waren. Also zog er ein halbes Jahr später nach Buck von BaWü nach Meck-Pomm. und lebte sich schnell ein und feierte gleich seinen 4.Geburtstag. 

Am Anfang war er ängstlich und bellte alle Fremden an und ließ sich schon gar nicht anfassen - auch kein Futter, was ich sehr gut fand. Nach und nach vertraute er mir und wurde ruhiger. Wir lernten schnell 2 Hündinnen kennen und somit ließ er sich dann auch anfassen. Einmal durfte Pascha sogar Papa werden, die kleinen Wollknäule sind so süß !!!

Er wurde auch mein bestes Fotomodel und so schickte ich regelmäßig Bilder und aktuelle Info´s zum Tierheim, so konnten sie an seinem weitern Leben teilhaben. 

Auch mit ihm war ich täglich in der Natur unterwegs, wo er frei laufen konnte. Nachdem wir seinen Jagdtrieb unterbunden hatten, blieb er auch im engeren Umkreis und wenn ich Pause machte, kam er und legte sich neben mir oder buddelte nach Mäusen in der Wiese. Als wir das erste Mal Rehe sahen, nahm ich ihn an die Leine und wir schlichen dichter ran und dann mußten wir uns auf den Boden legen, er verstand und ich hatte meine Bilder gemacht. 

Für ihn war das Wasser am Strand auch nur, um mit den Beinen reinzugehen - aber das ist Eurasiertypisch, manche mögen kein Wasser, manche gehen gerne baden. Das Bellen war sehr tief, wie bei Buck, aber nicht übermäßig lang. 

Nach einigen Jahre Stadtleben zogen wir in eine ruhige Dorfgemeinschaft und wir fühlten uns auch gleich wohl hier. Durch einen kleinen Zaun hatten wir einen kleinen Innenhof und konnte auch alleine draußen laufen. Der Garten ist offen und seine innere Bindung hielt ihn auf dem Grundstück und legte sich bei meiner Gartenarbeit neben mich. Was will man mehr? 

Auch er war selten beim Tierarzt und so vergingen viele Jahre, bis auch sein Gang langsamer wurde, sein Rücken sich senkte und andere kleine Gesundheitsproblemchen auftraten .....dann kam es schnell, ich rief den Tierarzt an und er ließ auch ihn sanft einschlafen. Mit kullernden Tränen und bis zum letzten Atemzug, starb wieder ein Teil meines Lebens weg. Viele Menschen sagen, es ist nur ein Tier.......nein! es ist nicht nur ein Tier, es ist der beste Freund gewesen, ein Familienmitglied, ein Seelentröster.

 

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Eurasier - ein Rasse mit einer Prise Eigensinn

kurze Rassebeschreibung des Eurasier´s

FCI - Nr.: 291

Gruppe 5:   Asiatische Spitze und Hunde vom Urtyp (Nordlandhunde)

Entstehung der Rasse:

Julius Wipfel aus Weinheim a.d. Bergstraße hatte die Idee seinen verstorbenen Hund nachzuzüchten, denn er liebte sein ursprüngliches Wesen.

Durch die Verpaarung von Wolfspitz und Chow-Chow wurden die ersten Wolfchow´s geboren, die sehr vielversprechend waren, aber ruppig im Wesen. Daraufhin wurde der Samojede miteingekreuzt und das Wesen wurde freundlicher - wie erhofft.

Der Name Eurasier entstand durch die Herkunftsländer der drei Ausgangsrassen - Europa und Asien.

Internationale Anerkennung der FCI  - 1973  

Farben der Rasse:

Der Eurasier hat als Grundfarben - Reinschwarz, Schwarz mit helleren Abzeichen, Rot mit heller oder dunkler Maske, Falben und Wolfsgrau.

Dann gibt es auch noch die schönen Farbnuancen der Grundfarben - wie Wolfsfarben, Wildfarben, Rotfalben.

Von der Zucht ausgeschlossen werden die Farben - Reinweiß, Leberfarben und Gescheckt.

 

Der österreichische Verhaltensforscher Professor Konrad Lorenz sagte über seine Hündin: "der bestveranlagte Hund, den ich je hatte."

Aussehen der Rasse:

Der Eurasier hat einen harmonischen, dennoch starken Körperbau, ist robust und wird mittelgroß. Er hat langes Deckhaar mit dichter Unterwolle, die im Frühjahr mehrmals ausgebürstet werden muß. Sein nordisches Aussehen macht ihn sehr attraktiv, kann aber auch sehr eigensinnig sein, dennoch ist er sehr geduldig, lernfreudig, kein Kläffer, trotzdem ein guter Wachhund und wurde als Familienhund gezüchtet.

Er baut eine enge Bindung zu seiner Familie auf, ohne sich anzubiedern oder ein "Ein-Mann-Hund" zu sein, wie der Chow-Chow. Der Eurasier hat eine blaue Zunge, auch rosa oder rosa blau gesprenkelt. Die Rute wird meist geringelt über oder auf dem Rücken getragen und sein Kopf zeigt eine deutliche Stirnfurche.

 


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